Protonentherapie bei Kindern

Priorität in der Indikationsstellung zur Protonentherapie haben Kinder

Bei Kindern und Jugendlichen der Protonenbestrahlung gegenüber der Röntgenbestrahlung den Vorzug zu geben, ist internationale Expertenmeinung.

Die Bevorzugung der Protonentherapie bei kindlichen Krebserkrankungen, häufig Hirntumoren die einer Bestrahlung unterzogen werden müssen, begründet sich ausschließlich durch die berechenbare Überlegenheit der Dosisverteilung der Protonen gegenüber der Röntgenstrahlung (was an sich genauso für Erwachsene gilt). Die überlegene Dosisverteilung im Körper erlaubt beim Einsatz von Protonenbestrahlung nicht nur häufig die Dosis im Tumor zu erhöhen, sie senkt auch die Belastung des gesunden Gewebes. Und dies ist für den heranwachsenden Körper der entscheidende Vorteil.

Protonentherapie ermöglicht eine Verringerung des bestrahlten Volumens, Protonenstrahlen sind 3-dimensional zielbar und sie stoppen im Tumor. Hinter dem Tumor, also an der dem Bestrahlungsgerät abgewandten Seite, gibt es im Gegensatz zu Röntgen keinerlei Strahlung im gesunden Gewebe.